Der Hochzeits-Trend – Heißfolienprägung in Gold, Rosé und Silber

Der Hochzeits-Trend –  Heißfolienprägung in Gold, Rosé und Silber

Besonderer Tag –  besondere Einladungskarten. Derzeit geht nichts ohne Goldfolie, Prägungen oder anderweitige Veredelungen. Zurecht –  denn diese tollen Möglichkeiten verleihen euren Einladungskarten ein tolles Highlight. Im folgenden Beitrag möchte ich euch daher die unterschiedlichen Möglichkeiten vorstellen, eure Karten mit Foliendetails zu versehen und euch vor allem auch Alternativen zur kostenintensiven Goldfolienprägung vorstellen.

…Eure Wünsche & Design mit HeißfolienprRägung & Co.

Immer wieder erreichen mich Anfragen mit dem Wunsch nach einer besonders hochwertigen Papeterie – am liebsten mit zarter Roségold- oder Goldfolie veredelt oder weiteren Details wie einem Prägesiegel. Gerne realisiere ich euch diese individuellen Wünsche – durch die enge Zusammenarbeit mit meiner Druckerei hier in München kann ich euch sämtliche Veredelungstechniken bieten.

Im Folgenden möchte ich euch einen kleinen Einblick in das Thema Folienveredelung geben und euch verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, wie wir eure Papeterie veredeln könnt. Zur Vollständigkeit möchte ich auch noch darauf eingehen, in welcher Preiskategorie (von + bis +++) wir uns bewegen. Genaue Preise kann ich euch natürlich nicht nennen, da dies immer abhängig von der Größe der Prägung und der gewünschten Stückzahl abhängig ist –  das wird immer individuell pro Auftrag angefragt.

 

1. die klassische heißfolienprägung

Kategorie: +++

Diese Variante der Folienveredelung ist besonders hochwertig und der Klassiker schlechthin– hat aber auch ihren Preis. Für die Prägung wird hier extra ein Magnesium- oder Messingklischee angefertigt. Dieses wird mit samt der Folie und ordentlich Druck auf eure Papeterie gepresst . An den gewünschten Stellen (die erhabenen Stellen des Prägeklischees), wird  dann die Folie auf eure Papeterie geprägt. Dies geschieht noch von Hand an alten Drucktiegeln (die übrigens ganz schön laut vor sich hinarbeiten) und bedarf ein bisschen Geschick beim Einrichten der Maschine ( Genauigkeit!!!) – daher auch die hohen Kosten in der Produktion von Kleinauflagen. Bedenkt bitte, dass jedes Motiv, welches geprägt werden soll, ein extra Klischee benötigt – clever gelöst kann man mehrere Karten mit einem Motiv ( hauptsächlich Schmuckelemente oder Monogramme) prägen. 

 

2. Das Sleeking-Verfahren 

Kategorie: ++

Kann man nun also eine edle Heißfolienprägung für Kleinauflagen vergessen? Nein! Der Digitaldruck hat nämlich in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht und steht für Flexibilität und höchste Druckqualität. Hier gibt es etwas kostengünstigere und immer häufigere verwendete Varianten. Optisch ähnlich zu einer „echten“ Heißfolienprägung, können mit diesen Techniken Folien“prägungen“ kostengünstig(er) und ohne Vorlaufkosten in Kleinauflagen produziert werden.

„Der Vorgang ist denkbar einfach: Zunächst wird auf dem Druckbogen eine dicke Schicht Druckfarbe (Toner) aufgetragen. Der Toner dient im späteren Verlauf als „Klebstoff“ für die Gold- oder Silberfolie. Über spezielle Hitzewalzen, die auf 130 – 150 Grad erhitzt werden, wird die Heißfolie auf das Papier übertragen. Die Wärme führt dazu, dass sich der Toner auf der Oberfläche verflüssigt und die Gold- und Silberpartikel der Folie annimmt. Die überschüssige Effektfolie wird am Ende der Maschine aufgerollt und kann für einen weiteren Durchgang verwendet werden. Das ist nicht nur wirtschaftlich sondern auch umweltschonend! Der Preis für dieses Verfahren richtet sich ausschließlich nach der Bogenanzahl.“ ( Quelle https://www.flyerfabrik.de/blog/heissfolienpraegung-fuer-kleinauflagen/)

Alternative mit einer zusätzlichen matten Cellophanierung:

Kategorie: ++

Bei diesem Verfahren werden zunächst alle farbigen Details des Designs gedruckt. Danach wird die Karte mit einer matten Folie cellophaniert. Im Anschluss wird darüber wiederum mit schwarzer Farbe alle Details gedruckt, die anschließend foliert werden sollen. Nun wird die Gold- /Kupfer-/Silberfolie aufgebracht. Sie haftet nur an den Stellen, an denen der schwarze Toner aufgebracht ist. Durch die Trennung mit der Cellophanfolie passiert der untersten Schicht nichts. Nachteil: Hier kommen hauptsächlich besonders glatte Papiere zum Einsat. Vorteil: Es können auch farbige Untergründe bedruckt werden.

3. DiY- Variante und weitere schöne Details

 

Kategorie:+

 

1. DIY- Folierung:

 

Für die Kreativen unter euch. Hier findet ihr eine kleine Anleitung für die DIY-Variante

 

Tipp: Wenn ihr mit Grafikprogrammen arbeitet: Druckt nicht einfach nur „Schwarz“ sondern stellt alle vier Farben C M Y K auf 100 % – so erhaltet ihr mehr Toner und die Folie haftet besser.

 

Achtung: Macht vorher wieder ein paar Testversuche, nicht immer hält die Folie einwandfrei. Auch hier gilt je glatter das Papier, um so bessere Ergebnisse.

 

Fazit: Hier ist Geduld gefragt, denn nicht jeder Versuch gelingt. Man muss mit einem etwas größeren Ausschuss rechnen, daher mit genügend Vorlaufzeit planen und wenn möglich nur Details bei Kleinauflagen veredeln.

 

Das braucht ihr: Folien, Laserdrucker, Laminiergerät oder Bügeleisen.

 

2. Siegelwachs:

Kategorie: +

Eine weitere schöne Idee, ist die Veredelung eurer Karten mit einem individuellen Wachsprägesiegel. Gerne gestalte ich euch hierfür ein individuelles Monogramm, welches dann in einen kleinen Prägestempel graviert wird. Im Anschluss wird Wachs geschmolzen, auf eine beliebige Stelle in ausreichend Menge getropft und der Stempel hineingepresst. Nachdem das Wachs erkaltet ist, kann der Stempel entfernt werden. Anschließend mit allen weiteren Umschlägen wiederholen. So erhalten eure Umschläge im Nu einen hochwertigen Look.

Tipp: Mit einer Wachspistole funktioniert’s schnell und sauber!

Euer individuelles Design mit Veredelung

Ihr wünscht euch ebenfalls ein ausgefallenes Design mit einer der oben beschrieben Veredelungen? Dann teilt mir eure Wünsche gerne mit. Gemeinsam erstellen wir für euch ein passendes rundum- sorglos-Paket.

Ich freue mich auf eure Ideen!

Eure Nicola 

euer individuelles Design

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